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Halbstarke mit großkalibrigen Waffen
Der Landesjagdverband NRW feiert seine erfolgreiche Lobbyarbeit: Er hat es geschafft, aus dem Gesetzentwurf zur Verschärfung des Waffenrechts nach dem Amoklauf von Winnenden so gut wie alles rauszuschmeißen, was wirksam gewesen wäre: - Verdachtsunabhängige Kontrollen bei Jägern, die ihre Waffen zu Hause aufbewahren, soll es faktisch nicht mehr geben.
- Biometrische Sicherungen an Waffen werden vorerst nicht eingeführt, weil sie den Jägern zu teuer sind.
- Sog. Jungjäger, also 16jährige Halbstarke, meist die stolzen Sohnemänner von Jägern, dürfen weiterhin ohne Einschränkung mit großkalibrigen, amoktauglichen Waffen herumballern.
Hier die Presseerklärung .
Ich habe Jochen Borchert, den Präsidenten des "Deutschen Jagdschutzverbandes", gefragt: Erklären Sie mir bitte, zu welchem jagdlichen Zweck sog. Jungjäger, also 16jährige Halbstarke, mit großkalibrigen Waffen herumschießen müssen oder sollen? Und inwiefern dieser Zweck die Gefahr von Amokläufen aufwiegt? Mal sehen, was er antworten wird.
Mails an pressestelle@jagdschutzverband.de sowie an die örtlichen Bundestagsabgeordneten schicken, vor allem die der CDU/CSU und der SPD.
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Houellebecq: Sex auf konservativ
Durch zufall stoße ich gerade auf einen herrlichen verriss der "Elementarteilchen" des unaussprechlichen Franzosen, schon von 2002: Leider ist die prognose des autors mit dem schönen pseudonym Kees van de Verschredderen bis heute ausgeblieben. Deshalb erlaube ich mir als politologe die zusatzbemerkung: M. H. ist ein ziemlich gewöhnlicher konservativer, der es allerdings geschafft hat, seinen spießbürgerlichen klagegesang über den niedergang der welt tief in sex-säfte zu tauchen (bei "Elementarteilchen" ). Das mag seinen ansonsten rätselhaften erfolg in einer konservativen zeit erklären.
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Enron 2002 - Finanzkrise 2008
2002 ging der amerikanische Energiekonzern Enron, der in Wirklichkeit ein Handelskonzern gewesen war, mit einem riesigen Knall pleite. Angeblich völlig unerwartet, so hieß es damals. Ganz ähnlich war es 2008 mit Lehman Brothers usw. Damals schrieb ich über den Fall Enron folgenden Essay:
Enron – das Spiel ist aus, doch 500 CEOs tanzen der Welt weiter auf der Nase herum... Zum Artikel
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Politisch korrekt von links nach rechts
November 2006 Der Begriff »politisch korrekt« ist in verhängnisvoller Weise verdreht, weil er ein linkes Anliegen (Gleichberechtigung, Schutz vor Diskriminierung) mit rechten Mitteln (Zensur und Selbstzensur) verknüpft. Historisch können wir beobachten, wie die rechten Mittel das linke Anliegen überlebt haben und jetzt für rechte Anliegen zur Verfügung stehen, z. B. die Diktatur der Konzernherren. Zum Artikel
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14 Irrtümer über den Krieg
Aus Anlass der Totenschändungen in Afghanistan schrieb der Frankfurter Psychiater Iwailo Rogosaroff einen Beitrag über Krieg und Tod – mit dem paradoxen Titel »Krieg ist Leben« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 5.11.2006). In der Einleitung sagt er: Die Triebtheorie, von Freud selber als „mythologisch“ bezeichnet, vermag also kaum Aufklärung über die im Dunkeln liegenden Ursachen des Krieges zu geben. Seine weiteren Zeilen legen die Einschätzung nahe, dass auch Rogosaroff selber einen Mythos verbreitet, der in 14 Irrtümer zerfällt. > Zum Artikel Aktuelle Blog-Beiträge über Sarrazin, Ehrenmorde, FDP, Steuersenkungen usw. finden Sie auf http://tonikalverbenden.blogspot.com/
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Der Anti-Nietzsche
Zarathustra in die Tonne! Eine Abrechnung zum 100. Todestag Friedrich Nietzsches (Sept. 2000): Er war größenwahnsinnig und egoman. Er hat sich mit großem Hallo selbst zum Propheten erklärt und dann auch noch geirrt. Er war keineswegs der Meister der Sprache,als der er uns verkauft wird. Er hat gegen die »kleinen Leute« gehetzt, die »Viel-zu-vielen«, die »Überflüssigen«, die »letzten Menschen«. Er hat für das antike Sparta geschwärmt, wo die Welt noch ordentlich eingeteilt war in Herrscher, Krieger, Bauern und Sklaven. Er hat die Frauen verachtet. Er hat den Krieg verherrlicht wie so viele seiner Zeitgenossen. Er hat die Herrschsucht verherrlicht. Er hat die Härte gepredigt. Ach Gott, er war ein Kind seiner schrecklichen Zeit! Zum Artikel
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