Aus Anlass der Totenschändungen in Afghanistan schrieb der Frankfurter Psychiater Iwailo Rogosaroff einen Beitrag über Krieg und Tod – mit dem paradoxen Titel »Krieg ist Leben« (Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung 5.11.2006). In der Einleitung sagt er: Die Triebtheorie, von Freud selber als „mythologisch“ bezeichnet, vermag also kaum Aufklärung über die im Dunkeln liegenden Ursachen des Krieges zu geben. Seine weiteren Zeilen legen die Einschätzung nahe, dass auch Rogosaroff selber einen Mythos verbreitet, der in 14 Irrtümer zerfällt.
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